Lecker!

(2006) Theater rund um den Tisch

Lieder, Improvisiertes, Literarisches und Unliterarisches ums Essen

Ein kulinarischer Theaterabend – mal streng nach Rezept, mal fröhlich mit verschiedenen Zutaten improvisierend.

leckerlogoEsstheater Fatal, das ist skurrile Unterhaltung, Essen ohne Sitten und Manieren, Genuss pur […].Der Inhalt ist schnell erzählt, das übliche Servicepersonal ist erkrankt, anstatt ihrer springt das Team „Lecker“ ein.
Unorganisiert streunen die Verlegenheitsgarcons zwischen den Tischen umher und versichern sich bei den Gästen allerbester Ordnung. Doch der gediegene Anfang ist nur die Ruhe vor dem kulinarischen Sturm: […] Uwe Weber tobt als lispelnder französischer Gourmet mit sehr eigentümlichen Charme und der Arroganz eines Sternekochs [den Saal] – Lachen statt nur Genießen. Auch nach dem Hauptgericht […] wird nicht mit skurrilem Witz gegeizt. Zum Nachtisch schmettern die Darsteller, begleitet von Stephan Enke am Klavier, der sich mit gelegentlicher sarkastischer Lyrik einklinkt, ein Lied , natürlich rund ums Essen – ein rassiger Höhepunkt auf eine gelungene Premiere.

(Westfälische Rundschau / 19.03.2006)

Lecker!
Lecker!

Das „Lecker!-Team“ experimentiert und improvisiert für Sie rund um das Thema „Essen“. Ein köstliches Menü bildet den „roten Faden“ – so gibt es eine ganz eigene Essthetik, angerichtet von einer Crew ausgewählter Kräfte, die sich sicher auf dem Weg zum ersten Stern sieht!

Ein einzigartiges Theatererlebnis mit viel Komik, intelligenten Dialogen und abwechslungsreicher Musik. (WP / 01.11.2006)

Kulinarisches mit skurrilem Witz und Pointen garniert! (WR / 19.03.2006)

Wenn die Gebrüder Grimm das „Märchen vom süßen Brei“ servieren, Molières „Der Geizige“ an guten Zutaten spart und Wilhelm Busch das Gedicht vom Pfannkuchen auftischt, können sich Freunde von kulinarisch-kulturellen Aufführungen schon denken, dass das Erlebnis-Ess-Theater Fatal eingeladen hat. Zwischen Linsensuppe, Kalbskarre und Panna Cotta ging´s musikalisch zu – weit mehr als sonst. […] Erfrischende, selbst geschriebene Musik mundete zu umfrisierten Texten. Das Spiel mit Literatur – das haben die Akteure von „Fatal“ eben raus. Und auch einen roten Faden in die Handlung zu bringen, obwohl die erzählte Geschichte ein Dutzend Themen rund ums Essen erzählte.
[…] Und dann fachsimpelte die Truppe – über Kindernahrung, Tischmanieren, Fast Food, Gourmets und Essen als Ausdruck von Lebensstil. Applaus gab´s für eigene Stücke wie „Lied von der Erotik“ und „Gold in der Friteuse“.

(Westfalenpost / 19.03.06)

Und wie essen Sie?
Das Institut ISOE kennt 7 Esstypen. Welcher sind Sie?
Schauen Sie nach: www.taz.de/pt/2006/01/13/a0264.1/text

Esskultur?!
http://de.wikipedia.org/wiki/Esskultur

ZERRISSENE!

Viele Köche...
Viele Köche…

„Ein Heiratspoker, der den Abend sowie die Zeit zwischen Italienischer Roulade und Gebackenem Apfel an Haselnusscreme launig füllt … ein humoriger Appetitanreger … ein Festessen an Bühnenrand, umspielt von Theater.“
(Ruhr Nachrichten, 14.12.03)

(2003) Eine schräges Theater in drei köstlichen Gängen
um Männer, Frauen und einen Haufen Geldscheine

frei nach J. Nestroy.

Es geht an diesem Abend ganz einfach um Frauen, Männer und eine Menge Geld! All das, was uns nur zu gerne jeden Tag zu schaffen macht. Ein Hin und Her um die Fragen:

  • Wie soll man leben in einer Welt – samt weiblicher Anteile?
  • Wie soll man auskommen mit dem Reichtum?
  • Wann ist man ein Mann?

Um was geht es genau an diesem Abend…
Es geht um Reich und Arm, um hehre und niederträchtige Gefühle, um tiefe Liebe oder ums schnelle Heiraten, um die Ödnis eines allzu ereignislosen Daseins und die Möglichkeit der Flucht selbiger. (Münsterland Magazin 4/05)

Es geht um einen Haufen Geld, es geht um Mann und Frau, es geht um Sinnfragen. Der moralische Zeigefinger aber droht nicht, dafür schön schräge Situationen. Ein sechsköpfiges Orchester spielt auf für den Gastgeber Lips und seine Gäste: das Publikum. Immer wieder wird es einbezogen, ohne vorgeführt zu werden. So entspinnnen sich, wie im Vorbeigehen, ungeplante Tischgespräche, ohne dass ein Bissen im Halse stecken bleibt.
Lips, ein Millionär mit Sinnkrise, will seinem Leben einen neuen Kick geben und die erst beste Witwe ehelichen, die ihm über den Weg läuft. Dass es eine von ihnen ist, dafür sorgen die Schmarotzer in Lips‘ Gesellschaft schon – und wenn Mann dafür in Frauenkleider und hochhackige Schuhe schlüpfen muss.
Wie heißt es doch so treffend? „Im Verlauf der Begebenheit wird einiges klar.“
Das Spiel der fatalen Theaterleute komisch, spontan, unberechenbar, die Würze in der Suppe. Wer gerade nicht mitspielt, stülpt die warme Mütze über und greift zum Instrument. Oder zum Teller, denn auch beim Abräumen mischen sich die wendigen „Fatalisten“ unters Volk. (Münstersche Zeitung v. 02.11.06)

Gut, dass die Küche für die Gäste ein wunderbares 3-gängiges Menü gezaubert hat. Ein kulinarischer Rahmen für dieses lebendige Theater:
„Der wahre Witz in der Inszenierung von Thorsten Scheveling steckte in der Idee des Esstheaters. Eine Bühne gab es nicht. Alles lief zwischen den Tischen ab. Wer gerade nicht spielte, zog sich eine warme Mütze über und musizierte mit Saxophon, Gitarre oder Keyboard. Das Publikum war Teil des Ganzen. Kein anstrengendes Mitmachtheater, man konnte sich einfach als Gast des Hauses fühlen. […]
Das Spiel der Akteure war überaus komisch, unverkrampft, manchmal derb, aber vor allem spontan. Ihre Botschaft sangen sie zum Schluss: „Lebe in einer gewöhnlichen Welt, mal mit viel, mal mit weniger Geld.“ (
WR / 04.10.2004)

Ein genussvoller, vergnüglicher Abend, der Kultur und Kulinarisches
miteinander vermengt.
Eine köstliche Mixtur […] zwischen Salat, Kürbissuppe, Lachs in Kräuterkruste und Panna cotta tischt das Ensemble Fatal Volkstheater im besten Sinn auf. Eine Inszenierung ohne Bühne, die sich zwischen tafelnden Zuschauern abspielt, mit Improvisation und Situationskomik. „Zerrissene“ der bezeichnende Titel. Schön schräg und köstlich.
(Münstersche Zeitung / 02.11.06)

Ohn’ jeden Zweifel: der alte Nestroy hätte seine helle Freude daran gehabt.
Die Schauspieler wirbeln zwischen den Tischen des Saales umher, auf Inline-Skaters oder Ledersohlen, Saxofon spielend oder wahlweise Mundharmonika, rufend und ausrufend.
(Münsterland Magazin 4/05)

Die sechs Ensemble-Mitglieder geben dem Affen Zucker. Zwischendurch musizieren sie [und] geben so dem Geschehen Rhythmus und ihren Zuschauern Schwung. Geschickt bringen die Akteure ihre Zuschauer mit ins Spiel, ohne lästig zu werden, […] so dass alle glücklich und zufrieden nach der Panna Cotta nach Hause gehen können. (Westfalium 11/05)

Ein Mahl mit Lena

(2003) Angerichtet wird ein Hochzeitsmenü für alle, die verheiratet sind, heiraten wollen oder es tunlichst vermeiden, mit einem Glas Wein, einer schönen Dame, drei Leibwächtern, dem 7. Hochzeitstag, Texten von Georg Büchner, einer Pistole, einem romantischen Gefühl …

„Ein Cocktail aus scharfsinnig-pointierten Dialogen, souveränem Spiel, arnachistischer Slapstick und skurriler Musik – gereicht zu einem leckeren Hochzeits-Menue.“
(WP / 24.02.03)

pistoleIn der grotesken Welt dieser ehrenwerten Familien, in der Arbeit nicht nötig scheint, gibt es – neben dem guten Essen – nur eins genug: Müßiggang. Drei skurrile Leibwächter verschaffen aufschlussreiche Einblicke in diese Ehe. Das ganze unterlegen sie mit Musik nach Art des Hauses!
Erleben Sie an der Festtafel mit, wenn Lena einen Blick ins Familienalbum wirft: wie diese Ehe ihren Anfang nahm, wie alles begann … das erste Mal, die erste Liebe, ein Todesfall.

Der Tisch ist gedeckt
Der Tisch ist gedeckt

„Lena ist eine starke Frau. Vor sieben Jahren wurde sie mit Leonce vermählt. Sie sollten heiraten, ohne dass sie sich kannten. Ein Glück, dass sie sich vorher verliebten. Glück? Sieben Jahre später lädt Lena (…) ein. (…) Ein spannend modernisiertes Ränkespiel um Liebe, Macht und Tod beginnt, die alten Zuta-ten des Lustspiels zwischen Gaumenkitzlern wie „crema di pomodoro“ und „panna cotta con frutta“. Hmmm. Dabei ist der Hörgenuss weniger schwer als die Sahnespezialität zum Dessert.“
(WR / 23.02.03)

„Durch die zwielichtige Darstellung der Charaktere und deren musikalischen Einlagen als Band „Devil dodgers“ gelingt es der Gruppe, das Stück frisch und spielend leicht zu inszenieren.“
(WR / 27.09.2004)

LENA:
„Ich glaube, das war die Flucht in das Paradies.“